Hauptwerke

Kritik der reinen Vernunft, 1781

Mit dem erkenntnistheoretischen und metaphysischen Hauptwerk beginnt die Reihe seiner kritischen philosophischen Schriften.

Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht, 1784

Die Schrift betrachtet die geschichtliche Entwicklung des Menschen zielgerichtet als eine Verwirklichung seines Vernunftwesens. Die Geschichtsphilosophie von Kant rief den heftigen Widerspruch Johann Gottfried Herders (1744- 1803) hervor.

Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, 1785

Das erste Werk zur kritischen Ethik stellt den kategorischen  Imperativ („Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“) als Formel für das moralische Gesetz vor.

Kritik der praktischen Vernunft, 1788

Kants Hauptwerk zur Moralphilosophie knüpft an die Grundlegung an und legt die praktischen  und legt die praktische Philosophie in einer Weise vor, die systematisch der ersten Kritik angeglichen ist.

Kritik der Urteilskraft, 1790

Das Buch enthält zum einen die kritische Ästhetik , zum anderen betrachtet die Kritik der teleologischen Urteilskraft die Dinge der Natur, wie sie einander zweckmäßig zugeordnet sind.

Zum ewigen Frieden, 1795

In sechs Präliminar- und drei Definitivartikeln macht Kant deutlich, auf welchem Wege Frieden zwischen den Staaten zu bewirken ist. Er zielt ab auf einen weltweiten Bund freier Republiken.

Metaphysik der Sitten, 1797

Die Schrift enthält die Rechtsphilosophie Kants. Recht wird darin als der Inbegriff der Bedingungen verstanden, unter denen die Freiheit des einen mit der Freiheit eines jeden anderen bestehen kann.

Quelle: Harenberg – Das Buch der tausend Bücher